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  #1  
Alt 09.01.2012, 22:50
Anfänger
 
Registriert seit: 01.01.2012
Beiträge: 5
Standard Objektiv

Hallo zusammen,

ich hoffe dass ich hier vielleicht einen Tip bekommen kann was meine Kamera bzw. ein neues Objektiv angeht. Leider hab ich immernoch nicht so viel Ahnung vom fotografieren wie ich gerne hätte :-)

Vor 2 Jahren hab ich mir eine Canon EOS 1000D mit dem 18-55 und dem 70-300 Teleobjektiv gekauft. Zufrieden war ich im ersten halben Jahr, dann hab ich gemerkt dass doch etwas besseres her soll, bisher hab ich mich allerdings nich nicht genug damit befasst.

Zu den beliebtesten Motiven zählen meine Hunde. Ich mach sehr viele Bilder von Hunden in Bewegung. Bei gutem Wetter mit der EOS 1000D eine gute Sache, aber sobald es bewölkt ist, haben die Bilder nicht mehr die Schärfe dich ich gerne hätte.

Jetzt stell ich mir die Frage ob ich besser auf ein neues Objektiv spare und wenn ja, was ist dann empfehlenswet? Oder ob ich mir eine neue Cam kaufe (fand bisher die 60D und die 7D ganz interessant). Was mich bei der 1000D stört, ist dass sie nur 3 Bilder pro Sekunde macht und dass bei ISO 1600 schon Schluß ist.

Ich weiß dass ein gutes Objektiv das A und O ist, aber was ist für Sportfotografie empfehlenswert? Sollte ich bei Canon bleiben oder tut es auch ein Tamron?

Fragen über Fragen...

Viele Grüße Silke
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  #2  
Alt 10.01.2012, 10:01
Benutzerbild von OldSkoolMan
Administrator
 
Registriert seit: 29.12.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 489
Standard

Hallo Silke,

willkommen in unserem kleinen Miniforum
Die Canon EOS 1000D hat einen guten Ruf als Einsteiger Kamera. (Eigentlich mag ich diesen Begriff nicht so, ...nun denn). Du schreibst indes ja selbst schon, wo deren Grenzen liegen.

Für die Sportfotografie / Tierfotografie sollte man eine Kamera verwenden, die hohe IsoWerte zulässt und eine relativ hohe Auflösung hat, um auch mal einen Ausschnitt machen zu können. Bei höheren Isowerten steigt auch das Rauschen an. Hier sollte man schauen, ob die Bilder mit hohen Empfindlichkeiten dann auch verwendbar oder so stark verrauscht sind, dass sie eigentlich nur für den digitalen Mülleimer taugen.
Das Objektiv sollte lichtstark (2,8 oder besser), möglichst hohe Schärfe schon bei Offenblende und schnell sein, ohne zu "pumpen". Die Tamrons haben den Ruf, langsam zu sein. Canon und Sigma nutzen für Ihre Objektive einen schnellen Ultraschall-Autofocusmotor (HSM/USM), der schnelleres scharfstellen erlaubt.

Lichstarke Zoomobjektive kosten richtig Geld. Für mein Canon 70-200/2,8L hab ich mit viel feilschen, 1750,- EUR bei "Inova" hingeblättert. Bei "Saturn" wollten sie dafür 2050,-" haben und waren nicht bereit auch nur einen Cent runterzugehen. Ich weiß nicht, ob es das Objektv inzwischen schon billiger gibt.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Schreibgeschwindigkeit der verwendeten Speicherkarte. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, daß man bei langsamen Karten häufig zwischen den Bildern warten muß, bis diese auf die Karte geschrieben sind und währenddessen keine Bilder machen kann.


Eventuell wäre es ja auch eine Option, eine Festbrennweite zu kaufen, etwa das Canon 85/1,8. Das kommt mit relativ wenig Licht aus, ist scharf, schnell und kostet nicht die Welt. Die letzten beiden Hundebilder sind in einer Halle bei wenig Licht damit gemacht worden >> Dynamische Fotos durch mitziehen
85mm ist natürlich etwas "kurz" - Du kannst damit keinen Hund am Horizont einfangen. Hier ist es von Vorteil, das Objektiv im Laden mal draufzuschrauben und hindurch zusehen - so kannst Du in etwa abschätzen, ob es Deinen Ansprüchen genügt.

Fazit:
  • Kamera hohe Auflösung
  • Kamera hoher Isobereich möglich
  • Kamera schnelle Serienbildgeschwindigkeit
  • Kamera Focusnachführung ( continuous autofocus )
  • schnelle Speicherkarte
  • lichtstarkes Objektiv, 2,8 oder besser besser
  • Objektiv schneller Autofocus ohne pumpen (HSM/USM)
Letztlich ist es eine Frage des Budgets, dass Dir zur Verfügung steht. Ein gutes Objektiv kannst Du auch an Deine nächste Kamera dranstöpseln, es verliert kaum an Wert. Ich persönlich bevorzuge Festbrennweiten, weil deren Abbildungsleistung besser ist.

Liebe Grüße
OldSkoolMan
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  #3  
Alt 10.01.2012, 10:49
Dauerknipser
 
Registriert seit: 04.01.2008
Beiträge: 55
Standard

Hi Silke,

ergänzend möchte ich vilelicht noch folgendes bemerken:

Wenn Du ein Objektiv kaufst, achte darauf, daß es an eine Vollformatkamera passt. Erkennbar sind diese Objektive bei Sigma an dem Kürzel "DG" im Gegensatz zu "DC" für den APS-C Sensor und bei Canon wird für den APSC-Sensor ein "-S" an die Bezeichnung angehängt.

Hintergrund der Sache ist, falls Dir später irgendwann mal die Leistungen Deiner Kamera wieder nicht ausreichen, und Du auf eine Vollformat wechseln möchtest, kannst Du die Objektive weiter verwenden. Wenn Du welche für das APS-C Formatkaufen würdest, kannst Du diese nicht mehr mit einer Vollformatkamera verwenden.

Vollformat Beispiele:
- Canon EOS MarkI und MarkII

APS-C Beispiele:
- Canon EOS 1000D
- Canon EOS 60D
- Canon EOS 7D

Ich hatte mir mal Canons Makro EF-S 60/2,8 für meine EOS 400D gekauft und konnte dies an meiner später erworbenen 5D Mark II nicht mehr verwenden.

Liebe Grüße
PamVo
PS: Lass uns mal an Deinen Hundebildern teilhaben
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  #4  
Alt 22.01.2012, 13:05
Anfänger
 
Registriert seit: 01.01.2012
Beiträge: 5
Standard

objektiv-estom.jpg

objektiv-zooiestomlina.jpg

objektiv-zorn.jpg

Hat jetzt zwar ein bisschen lang gedauert, aber hier mal ein paar Bilder
Für Kritik bin ich gerne offen.
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  #5  
Alt 24.01.2012, 19:37
Benutzerbild von OldSkoolMan
Administrator
 
Registriert seit: 29.12.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 489
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Sieht doch gar nicht mal schlecht aus. Ich schreib mal kurz meine Eindrücke zu den Bildern:

Bild1 - sich schüttelnder Hund
  • Die Perspektive sollte noch flacher sein, Augenhöhe des Hundes,
  • Aufhellblitz bei solchen Aufnahmen verwenden
  • Der Bildschnitt ist etwas unglücklich gewählt (goldener Schnitt)
  • Belichtungszeit noch weiter verkürzen

Bild 2 - 3 tobende Hunde
  • hier fehlt ein Blitz - sowas ist schwierig zu belichten, weil Teile des Hundefells schwarz sind und der Schnee schneeweiß ist. Der Blitz bringt Zeichnung in die dunklen Stellen des Hundefells.
  • Etwas mehr Abstand der Hunde zum Hintergrund (Wald) würde die Hunde mehr zur Geltung bringen und den Wald mehr in Unschärfe verschwinden lassen - das Bild würde ruhiger und die Hunde bekämen mehr Gewicht im Bild.

Bild 3 - rasender Hund
Bei diesem Motiv gibt es aus meiner Sicht zwei Lösungsansätze:
  1. Nah ran, kurze Brennweite, lange Belichtungszeit (etwa 0,2-0,5s), mitziehen, auf den 2ten Vorhang blitzen - das wäre meine bevorzugte Variante (Beispiel) - Du kriegst so einen Wischeffekt in den Hintergrund und das Motiv scharf (immer auf das Dir zugewandte Auge fokussieren)
  2. etwas weiter weg, etwas längere Brenwweite (hängt vom Abstand zum Motiv ab) und Blende öffnen
  • Der Hintergrund ist auch hier unruhig und dominant und der Bildschnitt nicht so gut.
  • Versuche das Motiv in einen Bezug zum Hintergrund zu bringen
  • Lass mehr Abstand zwischen Hund und Wald, dadurch wird der Wald automatisch ruhiger, da er weiter im Unschärfebereich liegt.
Wenn der Hund über eine Wiese peest, siehts besser aus, wenn etwas Himmel und Wiese mit auf dem Bild sind. Dazu muß der Winkel flacher sein, Du muß also noch weiter runter gehen.

"Binärius" hatte mal zwei Hundebilder hier eingestellt, wovon das erste auch einen etwas unruhigen Hintergrund hatte. Im zweiten Bild kommt der Hund besser zur Geltung. "Binärius" hat zwar per Software gemacht, Du kannst aber auch gleich so fotgrafieren: Offenblende (oder nur leicht abblenden), den Abstand vom Hund zum Hintergrund vergrößern, den Abstand zwischen Dir und dem Hund verkleinern.



So, daß wars erstmal. Soviel quatsche ich sonst das ganze Jahr nicht
Ciao
OldSkoolMan
PS: Ich hab mal bei mir geschaut, ob ich ein perfektes Bild in dieser Richtung finde - hab jedoch auch noch keines gemacht, von dem ich behaupten könnte, es wäre perfekt.
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  #6  
Alt 24.01.2012, 21:55
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Registriert seit: 01.01.2012
Beiträge: 5
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Vielen Dank!

Naja, ob ich das alles beim nächsten Mal berücksichtigen kann... ;-)

Bei Bild 1 und 2 muss ich ehrlich gestehen war ich zu weit weg. Ich bin mir nicht sicher ob ich das mit einem Blitz wirklich noch erreicht hätte. Wenn ich Fotos mit Blitz mache, richte ich den aber nie direkt auf das Objekt, oder? Bin wie gesagt noch blutiger Anfänger. Und wenn ich einen Blitz kaufe, auf was muss ich da auchten? Bild 2 hab ich mit einem Teleobjektiv aufgenommen. Das dritte Foto ist bei uns auf dem Hundeplatz bei einem Seminar entstanden. Sind also eigentlich alles nur Schnappschüsse.
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  #7  
Alt 29.01.2012, 10:20
Benutzerbild von OldSkoolMan
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Registriert seit: 29.12.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 489
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Zitat:
Sind also eigentlich alles nur Schnappschüsse.
Den Eindruck hatte ich auch, wollte es bloß nicht sagen, weil es jeder gleich persönlich nimmt, sich beleidigt fühlt und dann nie mehr ins hiesige Forum zurückkommt. Dabei meine ich es nicht böse.

Zitat:
Und wenn ich einen Blitz kaufe, auf was muss ich da auchten?
Nimm den stärksten, den Du bezahlen kannst. Die Stärke wird mit der Leitzahl angegeben, starke Aufsteckblitze haben eine Leitzahl von 56 (stärkere Aufsteckblitze sind mir nicht bekannt). Alles was weniger hat, nun ja...ist wirklich eine Frage des Geldbeutels. Es wird sicher auch noch ewtas kräftigeres geben, was transportabel ist - nur ist das wiederum nicht meine Preisklasse.

Ich verwende 3 Speedlites von Canon 580EX, die jedoch sauteuer sind (etwa 500EUR pro Stück). Zusätzlich habe ich noch einen Infrarottransmitter zur Fernauslösung und diverse "Weichmacher" im Einsatz, wobei der Lightsphere der beste davon ist. Es sieht zwar saudusslich aus, wenn Du mit sonem Quarkbecher auf dem Blitz durch die Botanik rennst - da mußt Du dann halt drüber stehen Inzwischen gibts auch nachgemachte Produkte, die dann nicht so teuer sind.

Meistens verwende ich jedoch nur einen Blitz auf der Kamera.

Ich glaube in neueren Canonkameras gibts schon einen eingebauten Infrarottransmitter, zur kabellosen auslöung des Blitzes - weiß ich aber nicht genau.

Um das Blitzlicht weicher zu bekommen, kannst du dir auch selbst was basteln - gibt zahlreiche Bauanleitungen dazu im Web.

Du mußt auch keinen Blitz von Canon kaufen, es kann auch ein Fremdanbieter sein - Metz zum Beispiel. Die sind dann eine ganze Ecke günstiger. Allerdings weiß ich nicht, inwieweit sie mit Fremdauslösern, dem Canon-Infrarottransmitter kompatibel sind. Sicher gibts dafür jedoch auch eine praktikable Lösung.

Als (relativ) günstiges und lichtstarkes Objektiv kann ich Dir das Canon 85/1,8 ans Herz legen. Das ist ein leichtes Tele, lichtstark und sauscharf. Es lässt sich auch gut für Portraits verwenden.
Die Kosten belaufen sich auf etwa 300,- bis 350,- EUR, je nachdem, wo Du es kaufst.
Bei Amazon z.B.: » Canon EF 85 / 1,8

Liebe Grüße
OldSkoolMan
PS: Achja, inzwischen gibts den 580EXII von Canon, der 580 EX ist ein älteres Modell.
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  #8  
Alt 08.06.2012, 21:39
Dauerknipser
 
Registriert seit: 04.01.2008
Beiträge: 55
Standard Canon Speedlite 600EX

Wollte bloß mal anmerken, dass es inzwischen den Canon Blitz Speedlite 600EX gibt.

Dieses Speedlite hat eine Leitzahl von 60 und einen größeren Zoombereich als die bisherigen Blitze.

PamVo
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