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#1
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| Dynamik im Foto - Geschwindigkeit einfangen In manchen Fotos kann man regelrecht die Geschwindigkeit spüren, mit der sich das Motiv durchs Bild bewegt hat. Erreichen kann man diesen Effekt, durch das Mitziehen der Kamera. Man stellt auf das sich bewegende Motiv scharf und folgt mit der Kamera den Bewegungen. Wenn dabei eine relativ lange Verschlusszeit eingestellt ist, so wirkt der Hintergrund in Richtung des Motivs verwaschen - man sieht, daß sich das Motiv bewegt hat. Anders verhält es sich bei Motiven, die sich auf den Fotografen zu bewegen. Bei Spiegelreflexkameras gibt's in der Regel einen Modus für das Scharfstellen, der genau dem Rechnung trägt: AI Servo. Nachtrag vom 17.07.2010
Probierts mal aus...unten häng ich noch zwei Beispiele an, die eine kleine Kartfahrerin auf einer Kartbahn zeigen. Die Verschlusszeit war 1/15stel Sekunde bei Blende 5,6. Kommentar der Fahrerin nach Besichtigung der Fotos: "So schnell bin ick doch ja nich jefahrn" |
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#2
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| Man kann dynamische Bilder auch ohne das Mitziehen der Kamera erreichen. Diese Bilder sind dann ebenso (bewegungs-)unscharf, man sieht hier auch die Bewegung im Bild, jedoch ist hier das gesamte Motiv unscharf und nicht nur ein Teil :
...ich häng mal noch zwei weitere Beispiele an:
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#3
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| Es gibt noch eine weitere Möglichkeit des Mitziehens. Hier entsteht Dynamik durch die Art der Bewegung, der Körperhaltung. Dabei ist eine kurze Belichtungszeit notwendig, ab etwa einer 250stel Sekunde oder besser noch kürzer. Dies hängt auch von der Geschwindigkeit des Motivs ab. Eventuell vorhandene Bildstabilisatoren müssen natürlich ausgeschaltet sein.
Augenscheinlich ist, daß für diese kurzen Belichtungszeiten vorzugsweise Lichtstarke Objektive (hier wurde das Canon 85/1,8 genutzt) zum Einsatz kommen, die zudem einen schnellen Autofokus haben sollten. Ausserdem sollte die Empfindlichkeit, also der Isowert entsprechend hoch eingestellt sein. Fokussiert wird, wie immer, auf das dem Fotografen am nahesten liegende Auge. Jaja, ich weiß, daß das recht schwierig ist und eine Menge Ausschußbilder entstehen werden. Diejenigen, die dann gut sind, entschädigen aber dafür. So, viel Spass denn beim Hundefotografieren OldSkoolMan PS: Achja: Wenn sich Euer Hund so ins Zeug für ein paar gute Bilder legt, vergeßt nicht, ihn mit einem lecker Knochen zu belohnen
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